Abgeschlossene Projekte


Projektbeschreibung

Laughing Together- Der Einfluss von Lachen auf Kooperation im Zusammenhang mit bio-behavioraler Synchronität

ProjektleitungCarolina Pletti, Stefanie Höhl (Universität Wien)
Mitarbeiter*innenVerena Schäfer 
Laufzeit2022 - 2025
Kontaktcarolina.pletti@univie.ac.atstefanie.hoehl@univie.ac.at

 

Vor dem Hintergrund von bio-behavioraler Synchronität wird in diesem Projekt untersucht, wie sich gemeinsames Lachen auf soziales Verhalten, wie Kooperation, auswirkt. Unsere Hypothese lautet, dass sich durch gemeinsames Lachen Gehirnaktivität, Herzrhythmus und Verhaltensmuster zwischen den Interaktionspartner*innen synchronisieren. Mechanismen der zwischenmenschlichen Synchronität messen wir über EKG, Verhaltensbeobachtung und durch funktionelle Nahinfrarotspektroskopie (fNIRS). Um die Gehirnaktivität von zwei Personen gleichzeitig zu messen, verwenden wir fNIRS Hyperscanning. In diesem Projekt lachen Kinder gemeinsam und führen im Anschluss kooperative Aufgaben im Rahmen von Spielen durch.

Diese Forschung wird vom Marie Skłodowska-Curie Actions - Grant der Europäischen Kommission unter der Projektnummer 101023989 gefördert.


Projektbeschreibung

Die Bildung neuronaler Objektrepräsentationen bei Säuglingen

ProjektleitungStefanie Höhl (Universität Wien)
Projektpartner*innenMoritz Köster (FU Berlin), Radoslaw Cichy (FU Berlin)
Mitarbeiter*innenChristina Maria Schätz
Laufzeit2020 - 2023
Kontaktstefanie.hoehl@univie.ac.at

 

Neuronale Oszillationen (Schwingungen der Gehirnaktivität) spielen eine Schlüsselrolle bei der Integration von Informationen und Lernprozessen bei Erwachsenen. Unser Ziel ist die Erforschung der neuronalen Dynamiken, die dem Lernen über Objekte bei Säuglingen im ersten Lebensjahr zu Grunde liegen. Wir kombinieren EEG (Elektroenzephalogramm) -Messungen im frühen Säuglingsalter mit innovativen Stimulations- und Analysemethoden aus der neurowissenschaftlichen Forschung mit Erwachsenen, um Lernprozesse in der frühen Gehirnentwicklung zu erforschen.

Das Projekt wird vom FWF (Projektnummer I 4332) im Rahmen des DACH-Verfahrens mit der DFG (KO 6028/1-1) unterstützt.


Projektbeschreibung

Die Rolle von akustischen Strukturen von Spiel- und Schlafliedern für Verhalten und Physiologie von Säuglingen

ProjektleitungStefanie Höhl (Universität Wien)
Projektpartner*innenDrew Abney (University of Georgia), Sam Wass (University of East London)
Mitarbeiter*innenGabriela Markova, Trinh Nguyen, Susanne Reisner, Christina Schätz
Laufzeit2018 - 2024
Kontakt stefanie.hoehl@univie.ac.at; gabriela.markova@univie.ac.at

 

Infant-directed singing (IDS), zu deutsch „Säuglingsgerichtetes Singen“, wird traditionell in Spiel- und Schlaflieder eingeteilt, welchen eine anregende bzw. beruhigende Wirkung nachgesagt wird. Trotz umfangreicher Forschungsarbeiten zu den Auswirkungen von IDS wissen wir nur sehr wenig über die Mechanismen des frühen musikalischen Austauschs zwischen Säuglingen und ihren Bezugspersonen. In diesem Projekt erforschen wir die Effekte von naturalistischer IDS auf 7 Monate alte Säuglinge auf neurologischer, Verhaltens- und physiologischer Ebene mittels Elektroenzephalografie (EEG) und Elektrokardiografie (EKG). Unsere Ergebnisse werden zu einem besseren Verständnis über die Mechanismen und Funktionen von IDS beitragen. 

Dieses Projekt wird vom Wissenschaftsfonds (FWF) – Projeknummer W1262-B29 gefördert.


Projektbeschreibung

InteroSens – Interozeption und soziale Entwicklung bei Säuglingen

ProjektleitungStefanie Höhl 
Projektpartner*innenManos Tsakiris (Royal Holloway University of London), Chiara Turati (Università degli Studi di Milano-Bicocca), Ezgi Kayhan (Universität Potsdam)
Mitarbeiter*innenMarkus Tünte
Laufzeit2020 - 2024
Kontakt stefanie.hoehl@univie.ac.at; markus.tuente@univie.ac.at 

 

Körpereigene Signale wie Herzschlag und Atmung haben eine große Bedeutung für die Wahrnehmung der Emotionen anderer Menschen bei Erwachsenen, indem Sie eine Trennung zwischen Selbst und Anderem ermöglichen. Allerdings gibt es kaum Erkenntnisse dazu, wie sich die Wahrnehmung körpereigener Signale in der frühen Kindheit entwickelt, und wie dies mit der Entwicklung eines Verständnisses von Emotionen anderer zusammenhängt. In diesem longitudinalen Projekt untersuchen wir die Entwicklung der Wahrnehmung körpereigener Signale in den ersten 18 Lebensmonaten und Ihre Rolle für das frühe Verständnis der Emotionen anderer Menschen.  

Dieses Projekt wurde vom Wissenschaftsfonds (FWF) – Projeknummer 33486-B gefördert.


Projektbeschreibung

Mind the Body – Die Rolle von verkörperten Interaktionen in der Konstruktion des minimalen Selbst

ProjektleitungEzgi Kayhan (Universität Potsdam)
Projektpartner*innenManos Tsakiris (Royal Holloway University of London), Birgit Elster (Universität Potsdam), Stefanie Höhl (Universität Wien), Markus Tünte (Universität Wien)
Laufzeitseit 2019
Kontaktkayhan@uni-potsdam.de

 

In diesem Projekt untersuchten wir die Entstehung des Selbst in der frühen Kindheit indem wir uns auf die Rolle von verkörperten Interaktionen, z.B. durch die Wahrnehmung von körpereigenen Signalen wie dem Herzschlag, fokussierten. Hierzu untersuchten wir die Interaktionen von Babys und ihren Müttern im Alter von 9 und 18 Monaten.

Dieses Projekt wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt – Projektnummer KA 4926/1-1.


Projektbeschreibung

Wie soziale Interaktionen Wahrnehmungsprozesse in der frühen Kindheit prägen – Ein Vergleich zwischen Japan und Österreich

ProjektleitungStefanie Höhl (Universität Wien), Moritz Köster (Freie Universität Berlin)
Projektpartner*innenShoji Itakura (Doshisha University, Kyoto University, Japan), Daiki Yamasaki (Kyoto University, Japan)
Mitarbeiter*innenAnna Bánki (Universität Wien)
Laufzeitseit 2018
Kontaktstefanie.hoehl@univie.ac.at; moritz.koester@fu-berlin.de


In unserer kulturvergleichenden Studie untersuchten wir in Kooperation mit der Kyoto Universität, wie frühe Mutter-Kind-Interaktionen kulturspezifische visuelle Wahrnehmungsprozesse formen. Im Zuge dieser Studie wurden japanischen und österreichischen Müttern und ihren einjährigen Babys Bilder gezeigt und währenddessen die Gehirnaktivität des Babys mit Hilfe eines EEGs aufgezeichnet. Unsere Forschungsergebnisse helfen, die Ursprünge der Entwicklung von interkulturellen Unterschieden in Wahrnehmung und Denken zu verstehen, die schon in einem sehr jungen Alter beobachtbar sind.

Dieses Projekt wurde teilweise durch ein Mobility Fellowship der Universität Wien in Kooperation mit der Kyoto Universität in Japan finanziert.

 


Projektbeschreibung

Finanzielle Sozialisation von emerging adults: Die Rolle der Eltern, der Arbeit und persönlicher Werte

ProjektleitungUlrike Sirsch (Universität Wien)
Projektpartner*innenMihaela Friedlmeier (Grand Valley State University); Oana Negru (Babeş-Bolyai University); Beate Schwarz (Zurich University of Applied Sciences); Maja Zupančič (University of Ljubljana)
LaufzeitSeit 2016
Kontaktulrike.sirsch@univie.ac.at

 

Eltern spielen eine wesentliche Rolle, wenn es darum geht ihren Kindern Fähigkeiten im Umgang mit Geld beizubringen Diese Studie wurde initiiert von Mihaela Friedlmeier und vergleicht den Umgang mit Geld von Studienanfängern/innen aus der USA (Michigan) und europäischen Ländern [ Österreich, Slowenien, Rumänien und der Schweiz]. Wesentliche Fragen sind, welche Prädiktoren für finanzielles Wissen und Verhalten lassen sich ermitteln und wie beeinflussen diese finanzielle Zufriedenheit und generelle Lebenszufriedenheit.


Projektbeschreibung

Faktoren der Individuation in Bezug zu den Eltern bei Emerging Adults in Österreich und Slowenien, und deren Rolle bei der Anpassung an wichtige Lebensereignisse

Projekteitung
Ulrike Sirsch
Projektpartner*innenMaja Zupančič und Team, Slovenia, University of Ljubljana, Faculty of Arts, Department of Psychology
Laufzeitseit 2016
Kontakt
ulrike.sirsch@univie.ac.at


Dieses Forschungskooperationsprojekt (eine Science and Technology Kooperation 2016 - 2017 zwischen Österreich und Slowenien) beschäftigt sich mit Aspekten der Individuation bezogen auf die Eltern (zunehmende Autonomie bei gleichzeitiger Verbundenheit mit den Eltern) unter Einbezug von Kriterien des Erwachsenwerdens und Persönlichkeitsaspekten der Heranwachsenden.


Projektbeschreibung

Families in lifespan perspectives: Individual and family conditions of success in becoming an adult

Projektleitung
em.O.Univ.-Prof. Dr. Brigitte Rollett und Ass.-Prof. Dr. Harald Werneck
Projektpartner*innen
Laufzeitbis 2015
Kontakt
harald.werneck@univie.ac.at


Das Forschungsprojekt stellt die achte Untersuchungswelle eines Längsschnittprojekts dar, das vor ca. 20 Jahren begonnen wurde als n=175 Familien ihr erstes, zweites oder drittes Kind erwarteten. Mit dem übergeordneten Ziel, individuelle wie familienbezogene Längsschnittbedin-gungen des Aufwachsens zu analysieren, werden in diesem Projekt Kinder und deren Familien bis in das Erwachsenenalter hinein begleitet. Derzeit stehen sowohl die Autonomie-Entwicklung der Heranwachsenden, als auch die damit einhergehende Neugestaltung der Familienbeziehungen im Mittelpunkt. Auf Seiten der Heranwachsenden sind vor allem die aktuellen Qualifizierungen und beruflichen Ambitionen, das Freizeit- und Gesundheitsverhalten, erste Partnerschaftserfahrungen und die Zukunftskonstruktionen von Interesse. Von Seiten der Familien werden die Qualität der elterlichen Partnerschaft, die innerfamiliäre Arbeitsteilung, Veränderungen im elterlichen Erziehungsverhalten wie auch die Beziehungen zu Sohn bzw. Tochter untersucht, aber auch übergreifende Beziehungsveränderungen im sozialen Netzwerk der Familie beschrieben.